
Leben und Werk von Alois Guanella
Die Jugend
Altenbetreuung
Behinderte
Tätigkeit
Sterbebetreuung
Frauenförderung
Aktion Fernadaption
Mitarbeiter/innen
Die ehemaligen Schüler
Weltforum
Die Provinzen
Wo sind wir
Hotels und Gästehäuser
Profil der Missionsprokura
Das Testament von Don Guanella
Die Caritas Diener
Der Selige Alois Guanella *1842 gest. 1915
Apostel der Barmherzigkeit, der Nächstenliebe
und Samariter aller Verletzten des Lebens
Alles begann am 19. Dezember 1842. Im tiefverschneiten Bergdorf
Campodolcino-Fraciscio erblickte das Licht der Welt Alois Guanella, als neunter
von 13 Kindern. Dort am Ende des malerischen Veltlinstales, gerade vor dem
Splügenpass, wuchs er in tiefem Glauben aber auch in Armut und Entbehrungen auf.
Anderen Dorfbewohnern gegenüber genoss seine Familie einen gewissen Wohlstand.
Von dieser Kinderschar wurden zwei Priester und zwei eben Selige.
Außer Alois auch die Schwester Caterina lebte und verstarb im Grad der Heiligkeit.
Zu der Zeit in einem so armen Milieu und auf Grund Heirat unter engen Verwandten
gab es viele Behinderte in fast jeder Familie, bei denen Keiner helfen konnte, weil keine
Finanzmittel vorhanden waren.
Es ergab sich, dass viele dieser geistig-psychisch Kranken ein Leben lang versteckt
und vernachlässigt vegetieren mussten.
Schon im zarten Alter lief Alois mit seinen Ziegen auf die höher gelegene Alm
von Gualdera, wo er stets mit der Schwester Caterina betete und spielte, Mahlzeiten
für die Armen vorzubereiten. Er war kaum 6 Jahre alt als er einmal während der
Weidezeit seiner Tiere glaubte, einen alten, krummen Greis zu sehen, welcher die
Hände streckte und etwas zum Essen bettelte. Alois zögerte, die handvoller
Süßigkeiten dem Bettler zu geben. Gleich danach verschwand die Gestalt.
Er bereute, so egoistisch gewesen zu sein und war sehr traurig darüber.
Aber am Tag seiner ersten Kommunion lief er wieder zu der Ecke seiner Träume und
siehe da, sah er viele Kinder, Alte und Kranke in der großen Mulde zu Gualdera.
In einer kleinen Nische sah er eine liebvolle Dame, welche ihm eine Menge Bedürftige
zeigte und sagte: Alois, dies ist deine Mission und dein Weg!
War dies nur ein kindlicher Traum oder ein klares Zeichen des Himmels?
![]() |
![]() |
Como, 1905 die ersten Caritasdiener |
Die erste Professur der Caritasdiener 1908 |
Schon bald spürte er die Berufung Priester zu werden, um seinen kindlichen Traum zu erfüllen. Nach seiner Weihe als Priester arbeitete er in kleinen Berggemeinden. Dort war er alles: Priester und Tröster, Arbeiter und Ingenieur, Lehrer und Soziologe, aber vor allem ein Freund. In den turbulenten Jahren des Antiklerikalismus hatte er viele Probleme mit den Behörden und mit seinen neidischen Mitbrüdern und sogar mit seinen strengen Oberhirten. In den einsamen Abenden betete er, dass der Herr ihm den richtigen Weg und die richtige Zeit seines Fortkommens zeigen möchte.
Um sich besser für die künftige Arbeit vorzubereiten, ging er 1873 nach Turin zu
Don Bosco, welcher zu der Zeit seine Salesianer Kongregation gründete. Don Bosco schätzte gleich den dynamischen Bergpriester. Er wollte ihn sogar mit
der ersten Gruppe seiner Missionare nach Amerika entsenden. Statt dessen blieb
Don Guanella 3 Jahre an seiner Seite und übernahm viele Tätigkeiten bei der
präventiven Jugendarbeit. Er gestaltete mit grossem Elan andere Pläne für die bessere
Entwicklung der jungen Salesianer. Nach Beendigung der Zeitprofessur bat er
Don Bosco, ihn wieder von seinen Gelübden zu entbinden, weil sein Bischof ihn zurück
nach Como haben wollte.
Während seiner Lehrzeit bei don Bosco besuchte don Guanella das Cottolengowerk
in Turin. Dieser heilige Turiner Priester, welcher gerade bei seiner Geburt 1842
verstarb, hatte ein Heim für Behinderte aller Art, Alte und Kranke gegründet.
Genau das verspürte Don Guanella, dass der Herr ihn im
Dienst dieser Ausgegrenzten haben wollte!
Gleich nach Rückkehr in seine Diözese, ging don Guanella an
die Arbeit und erwarb ein Heim für arme und waise Mädchen.
Es war der Beginn seines Schwesternordens und seiner
Mission bei den Ärmsten der Armen.
Die Nachfrage war so groß, dass er gleich danach seine
Zelte dort abbrach und mit einigen Mädchen und seinen
ersten Mitstreiterinnen begann das Abenteuer und die
Herausforderung der “Divina Provvidenza = der Heiligen
Fürsorge”. Ohne Kapital, ohne besondere Pläne, aber
verstärkt durch ein unerschütterliches Vertrauen in Gott und
in die Schutzpatronin seines jungen Werkes, die Madonna
della Divina Providenza, zündete er die Flamme der
Nächstenliebe an! |
![]() |
|
Die Vision vom kleinen Alois |
So entstand erst die Schwesternkongregation Figlie di Santa Maria della
Provvidenza (FSMP) und später die Ordensgemeinschaft “Servi della Carità“ SdC,
im Volksmund Guanellianer genannt.
Seit über 100 Jahren dienen beide Söhne und Töchter des Seligen Alois Guanella
in vier Kontinenten und betreuen über eine Million Bedürftige aller Art, stets unter
seinem Motto und Mandat:“Gebt Brot und Paradies! Vergesst aber nicht, dass ihr alles durch Gebete
und Leiden erreichen könntet, wenn ihr euch mein Motto zu Herzen nehmt :
In Omnibus Charitas! Nächstenliebe sollte eure begleitende Schwester sein!
![]() |
![]() |
Papst Johannes Paul ll mit den
Guanellianern
|
Die Guanellianerinnen im Geburtsort des A. Guanella
|
Seither schenken 600 Guanellianer und 1000 Guanellianerinnen Liebe,
Wärme, Hingabe aber auch ein menschenwürdiges Dasein allen Trägern einer
physischen bzw. psychischen Behinderung.
Seine “Buoni Figli”, seine guten Kinder, so wie er sie liebvoll zu rufen pflegte,
waren seine Perlen!
Sein Vermächtnis waren auch die drei berühmten F:
Fame, Fumo, Freddo d.h. Hunger, Rauch und Kälte!
“Betet und leidet“. Aber vor allem liebt unsere Schützlinge:
die Waisen, die Armen, die Straßenkinder, die vernachlässigten Alten,
die Kranken, die Ausgegrenzten und Ausgesetzten überall auf der Welt, denn
EURE HEIMAT IST DIE GANZE WELT !
Der Geist des Gründers ist noch heute überall lebendig, gelebt und gegenwärtig!
![]() |
![]() |
![]() |
Die Schwesterngemeinschaft
|
Unsere Patronin die Liebfrau Maria, Mutter der heiligen Fürsorge |
Don Guanella seit 100 Jahren |
Nach einem arbeitsreichen Leben starb don Alois Guanella am 24. Oktober 1915. Von Papst Paul VI, Kenner und Bewunderer des Guanellianerwirkens in seiner Erzdiözese Mailand, als er dort Kardinal war, wurde er 1964 s e l i g gesprochen. Nun warten alle Guanellianer, dass er bald als heiligen verehrt werden kann. Im Vatikan wird zur Zeit geprüft, ob eine medizinisch nichterklärliche Heilung eines todgeweihten Jungen in USA als Zeichen Gottes für die Heiligsprechung seines treuen Dieners ausreicht.
![]() |
![]() |
| Der selige Alois Guanella | Mons. Aurelio Bacciarini Bischof von Lugano/CH |
Außer des seligen Alois Guanella, Gründer der o.g. Ordensgemeinschaften lebten
andere Muster der Nächstenliebe unter seinem Motto “Gebt Brot und Heiland eueren Armen “,
so dass die Umgebung des don Guanella eine wahre Heiligenschule wurde.
Wir zeigen seinen ersten Nachfolger, welcher als Generalpater die junge Kongregation
in sehr schwierigen Zeiten leitete.
Er hat ein Leben voller Sorgen und Leid gelebt.
Er starb als vorbildlicher Christ 1937.
Papst Bededikt XVI hat ihn 2008 als Venerabile, verehrungswürdig erklärt.
Die beste und duftendeste Rose seiner Heiligenschule war jedoch eine der ersten
Mitarbeiterin seines Schwesternordens, Sr Chiara Bosatta *1858 gest. 1887:

Die Selige Schw. Chiara Bosatta...
...welche “das Parfum Gottes” in dem Gethsemane der Menschheit gewesen war. Auch sie, wie ihr geistiger Vater Guanella, lebte nur im Dienste aller Bedürftigen. 1991 wurde sie von Papst J. Paul II. s e l i g gesprochen. Andere Guanellianer haben als “heilige” gelebt und tiefe Spuren in der Entwicklung unserer Kongregation hinterlassen. Ich nenne nur einige "gute Seelen", die ich während meiner Ordenszugehörigkeit erlebt und bewundert habe:
- Alessandrino Mazzuchi, *1798 gest. 1890, ist unser kleiner Domenico Savio
Bruder des zweiten Generalpaters Don Leonardo Mazzucchi
- Don Leonardo Mazzucchi wahrer Freund und Jünger des seligen Don Guanella gest. 1964
- Bruder Giovanni Vaccari, Ein wahrer Diener
der Behinderten in Spanien 1971
- Don Antonio Fontana, heroischer Missionar in Paraguay 1978
- Domenico Frantellizzi, Initiator der Missionen in Mexiko und Indien 1994
- Don Osvaldo Saginario, Gymnasiumslehrer vieler Generationen Seminaristen 1988
- Don Armando Budino, Novizenmeister und Generalpater der Guanellianer 1993
- Don Santino Riva, gütiger Beichtvater vieler Seminaristen + Novizen 1998
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tätigkeitsfelder (Campi di azione)
Die Haupttätigkeitsfelder der Don Guanella Mission sind hier in Stichworten zur Übersicht auf einen Blick zusammengestellt,
Behinderte |
Rehabilitation |
![]() |
|
Jugend |
Betreuung |
||
Alten |
Pflege |
||
Sterbende |
St. Joseph Bruderschaft "Pia Unione" |
||
Frauenförderung |
In sozialer Not |
||
Adoptionen |
Waise und verlassene Kinder |
||
Mitarbeiter/in |
Cooperatori |
||
Die Ex |
Alumni |
||
Weltforum |
Mittelmeer ohne Handicap |
||
Provinzen |
der Ordensgemeinschaft |
||
Unsere Presse |
Italienisch |
![]() |
|
Gästehäuser |
in Italien |
||
Missionsprokura |
Profile |
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Behinderte, Träger von Downsyndrom und physischen bzw. psychischen Handicap
Pater Guanella hatte eine besondere Vorliebe für die Behinderten aller Art,
anfangend bei den Downsyndrom Trägern.
Sie waren seine “Buoni Figli”, die er niemals als Geisteskranke behandelte
oder ansah. Im Laufe seines langen Lebens hat er eine besondere
Sozialpädagogie für die Reha dieser Gruppe entwickelt, welche noch heute
in vielen seiner Einrichtungen nicht nur praktiziert sondern auch
interessierten Soziologen und Heilpädagogen in adäquaten Seminaren
vermittelt wird. Geist dieser Haltung war immer seine innere Liebe zu
diesen vom Leben gekennzeichneten Personen, in denen er stets die
Anwesenheit des Schöpfers sah. Sein Credo in dem Umgang mit seinen
Lieblingen war: seid bei ihnen mit Jesus und spricht zu denen mit dem
Herz! Seid immer gute Samariter und dient den Armen in Demut
und Dankbarkeit!

Die Heilige Fürsorge vertraut uns die Buoni Figli und die geistig
Unterentwickelten an.
Es ist unsere tägliche Pflicht, in ihrer Behinderung die Wurzeln ihrer
Rehabilitation zu suchen und stufenweise eine stetige Besserung zu fördern.
Die Pflege der Behinderten, seien sie jung oder erwachsen, sollte in
ständiger liebevoller und geduldiger Hingabe geschehen, weil der Schöpfer
diese Unschuldigen liebt und wir in ihnen den Tempel einer unsterblichen
Seele sehen müssten.
Ihre Würde als Personen verlangt lange, geduldige, liebevolle Behandlungen,
um eine gewisse Selbstständigkeit zu erreichen.
Auch wenn der Personenkreis in ständiger Kindheitsphase lebt, ist er oft fähig, große
Fortschritte und eine bessere Lebensqualität zu erreichen.


Weltweit unterhalten heute die Guanellianer solche Einrichtungen, welche bei uns “Familienhäuser“ genannt werden.
In Norditalien |
![]() |
Como-Lora
Email: lora.casadigino@guanelliani.it
Cassago
Email: cassago.direzione@guanelliani.it
Milano
Email: milano.direzione@guanelliani.it
N.Olonio
Email: nuovaolonio.direzione@guanellaini.it
Voghera
Email: voghera.direzione@guanelliani.it
In Mittelitalien
Perugia
Email: direzionedg@casasereni.it
Roma
Email: roma.sangiuseppe@guanelliani.it
In Süditalien
Alberobello
Email: alberobello.casa@guanelliani.it

![]() |
In Spanien Palencia
In Mexico Tapeaca
In Colombia Bucaramanga |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Chile Batuco
In Paraguay Asunción
Argentinien Tapiales
|
![]() |
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Brasil Sao Paulo
Ghana Accra
Nigeria Ibadan
|
![]() |
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
D.R. Congo Kinshasa
Israel Nazareth
India Cuddalore Chennai |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Philippines Legazpi Quezon City Die Missionsprokura der Guanellianer in Deutschland: |
|
Spezifische Literatur über die “Guanella” Heilmethoden und Sozialpädagogie
bitte unter folgenden Kontaktadresse anfragen:
Don Piero Lippoli
www.guanelliani.it
Schwester Carrozzino
centro-studi@guanelliani.it
Wladimiro Bogoni
centro.comunicazione@guanelliani.it
Missionsprokura der Guanellianer SDC Deutschland |
![]() |
![]() |
![]() |
| J. Paul II. Bei einer Begegnung mit unseren Buoni Figli im Stammhaus von Como |
Paul VI. |
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Jugend
Am Tage seiner ersten Kommunion fiel der kleine Alois Guanella in einem Traum: Er sah in der Mulde seiner Alpenweide eine Schar Kinder, Mädchen und Buben die ihm die Hände streckten und um Brot, Kleidung und vor allem eine warme Stube bettelten. Er versuchte einen Teil dieses Traumes während seines “Lehrganges” bei Don Bosco zu erfüllen als er dort mit eigenen Augen sah und mit dem Herzen spürte, was die moderne Jugend brauchte! Später nach der Gründung seiner beiden Ordengemeinschaften: die Servi della Carità Sdc “die Diener der Caritas und die Figlie S. Maria d. Provvidenza FSMP “die Töchter der Heiligen Fürsorge“ nahm er überall notleidende Kinder, Arme und Alte auf. Dabei wollte er nur die Lehre Jesus befolgen “lasset die Kinder zu mir kommen” und noch “alles was ihr denen tut, das tut ihr MIR“. Er lernte von Don Bosco, dass die Kinder unsere Perlen sind. Die sollte man nur “polieren” und sie würden vor Gott für uns glänzen. Die guanellianischen Familien geben heute weltweit und vor allem in unseren Missionen in Lateinamerika, Afrika, Indien und Philippinen, so wie im Geburtsland Jesus, in Nazareth “Brot und Paradies” allen Kindern und Jugendlichen, welche an unsere Tür klopfen. Sehr oft gehen unsere Schwestern und Brüder auf deren Suche in den verlegensten Ecken, Straßen und Elendsvierteln und holen sie in unsere Einrichtungen, um ihnen neue Lebensperspektive durch familiäre Umgebung, christliche Wärme, solide Erziehung und berufliche Ausbildung zu geben. |
![]() ![]() |
|
![]() |
![]() |
|
| Don Guanella in Kinshasa | Unsere Kleinen in Manila | |
![]() |
![]() |
|
| Jungen und Mädchen in Ghana | Eine Familie in Guatemala | |
Viele solcher Einrichtungen waren im 19. Jahrhundert in Italien, Schweiz,
Spanien und in Polen entstanden. Da heute das Sozialnetzwerk in Europa sich
gebessert hat und solche Tätigkeit von den Behörden nicht mehr geduldet wird,
haben sich unsere Bemühungen in Zentral- und Südamerika, sowie in einigen Ländern
Afrikas und vor allem in Indien und auf den Philippinen, konzentriert.

Sie kommen zu Scharen und finden Liebe und Nahrung.
Große Bildungszentren sind daher in Mexiko City, Guatemala, Colombia, Chile,
Argentinien, Brasilien und Paraguay entstanden.
In den letzten 15 Jahren haben wir florierende Zentren in Ghana, Nigeria, Kongo,
in Indien und auf den Philippinen gegründet. Oft kommen die Kinder als Babies und
verlassen unsere Heime als gestandene Bürger/innen, mit einer soliden Ausbildung
und festen Lebensplänen. Manche dieser Projekte werden teilweise mit der Hilfe
unserer ehemaligen Schüler finanziert. Da seit Jahrzehnten der Mangel an
Ordensmitgliedern sich auch bei uns spürbar gemacht hat, engagieren sich vermehrt
unsere Laienbewegungen und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
![]() |
![]() |
![]() |
| Verlassene Kinder in Ghana | Neulinge in Nigeria | Nahrungsprogramm in Kongo |
Hervorzuheben ist die Tatsache, dass die guanellianischen Einrichtungen oft im
Schatten einer Pfarrkirche entstehen, so wie unser Gründer es wollte.
Ganz nah an der Quelle des Lebens bleiben!
So kann man hier unsere Behindertenheime, unsere pulsierenden Jugendzentren,
unsere Altenheime oder Krankenpflegestationen sehen.
![]() |
![]() |
![]() |
Drei Waisenkinder in Ghana |
Kindernest in Nigeria |
Glückliche Schüler |
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Altenbetreuung
Wir leben heute in einer abstrusen und manchmal feindseligen Gesellschaft.
Nach dem Prinzip des Wegwerfkonsums werden heute, wie schon zur Zeit
des seligen Guanella, betagte Leute ganz einfach weg rationalisiert und in
menschenunwürdigen Einrichtungen gesteckt. Wenn die Zitrone gepresst wird,
gibt sie keinen Saft mehr und wird weggeworfen!
Aus, mit den patriarchalischen Familien, wo die Kinder die beste Lebensversicherung
ihrer Alten waren. Heute passen die Alten sehr oft nicht mehr in einen
Mehrgenerationenhaushalt hinein.
Daher widmen sich beide guanellianische Familien den Verlassenen und den im
Stich gelassenen Greisen, welche gerade in der letzten Phase ihres Lebens nicht
allein weiterleben können.
Am Abend des Lebens brauchen sie mehr denn je eine freundliche Präsenz,
liebvolle Hingabe und ständige Zuwendung, welche nicht nur ihren verfallenden
Körper, sondern auch ihre Seele weiter zu pulsieren bringen.
Der selige Don Guanella pflegte seinen Jüngern zu sagen:
Ihr solltet in euerem Herzen Platz für alle haben, vor allem für die Alten,
weil sie unsere gottüberlassenen Schätze sind.
Und weiter “unsere Krankenstationen sind das Haus und die Herberge Gottes,
weil hier die leidenden Kranken das reelle Abbild des gekreuzigten Heilandes sind.”
Mit ihnen zu “fraternisieren“ und ihnen zu dienen, wird für euch Gottessegen regnen.“
Wie oft spielte er mit ihnen sogar Karten. Manchmal ließ er Pakete von
seinem Personal an vergessene Väter oder Mütter als Lebenszeichen ihrer “vergesslichen” Kinder senden.
Und wie der St. Vincenz de Paoli nannte er seine Senioren “unsere herrschaftlichen Arme.“
Seine Mitbrüder und Schwestern betreuen in USA - Lateinamerika - Afrika -
Indien - Philippinen und siehe mal da, wieder vielerorts in Italien - Schweiz -
Spanien - Polen mit derselben Liebe unsere Senioren.
Viele klopfen gerade heute an die Türen unserer Altenheime.
Leider sind unsere Möglichkeiten aus finanziellen Gründen begrenzt.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
| J.Paul ll besucht das Altenheim in Rom |
![]() |
![]() |
| Vereinigte Kräfte tun mehr: hier die Guanellianier/innen begleiten Kranke nach Lourdes |

Die ersten Bewohner des Altenheimes

So war es Anfang des 19. Jahrhunderts
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Sterbenden
Bruderschaft für die Begleitung der Sterbenden Pia Unione "Sankt Joseph"
Eine der Hauptsorge des seligen Alois Guanella waren gebrechliche, kranke aber auch
gesunde Alte zu dem letzen Schritt im irdischen Leben, zum Sterben zu begleiten.
Seine Sorge für die Sterbenden und Idee eine weltweite Bruderschaft als Kreuzzug
der Solidarität ins Leben zu rufen, gefiel dem damaligen Papst Pius X. so sehr,
dass er sich als erstes Mitglied eintragen ließ.
1913 gab er grünes Licht, die “Pia Unione” als “Primaria” Bruderschaft zu
genehmigen. So entstand später die Basilika zu Ehren des Heiligen Josephs im
Stadtviertel Trionfale in Roma, ganz nahe zum Vatikan.
Auch die Töchter und Söhne don Guanella's betrachten die Sorge um die Sterbenden
als wichtiges Werk christlicher Nächstenliebe. Heute sterben täglich weltweit
fast 600.000 Menschen.
![]() |
![]() |
Wenn es um's eigene Sterben geht, wünschen sich die meisten eine vertraute
Umgebung, und wenn möglich, das Sterben in der eigenen Familie.
Doch die meisten sterben im Krankenhaus, oft allein und einsam. Nicht immer finden
sich Angehörige, welche am Sterbebett weilen und mit den Sterbenden beten und
ihnen menschliche Wärme und christliche Liebe bis zum Schluß zeigen.
Oft werden keine Priester ans Bett gerufen, vielleicht aus Aberglaube oder um den
Sterbenden nicht zu sehr zu “erschrecken”. Doch die Sterbestunde ist für jeden der
Augenblick der letzten Entscheidung für die Ewigkeit.
Pius X bat wiederholt in seiner Sterbestunde: betet für die Sterbenden.
Auch Pius XII. sagte, dass ein schaudererregendes Geheimnis ist, dass die Rettung
vieler Seelen von unseren Gebeten abhängt.
Don Gauanella widmete diese “Rettungsmission” dem Heiligen Joseph, weil er der
“bestversorgte” Sterbende der Christenheit war.
An seinem Sterbebett weilte nämlich seine treue und liebende Jungfrau Maria und
vor allem Er, der Gottessohn in Person, für den er der Nährvater war.
Die von Guanella ins Leben gerufene Bruderschaft sieht es als ihr Apostolat an,
die Gnadenfülle des Kreuzopfers Christi besonders denjenigen zuzuwenden,
die plötzlich ohne Sakramente oder Beistand eines Geistlichen sterben.
Die zentrale Schaltstelle dieser Bruderschaft ist die:
“Pia Unione del Transito di San Giuseppe”
Via B.Telesio 4/B; Postfach CP 6021
Email: roma.piunione@guanelliani.it
Fax 0039.06.49740055
Dort kann man sich als Mitglied eintragen lassen und von dort regelmäßig eine monatliche Zeitschrift kostenlos erhalten. Die Guanellianer/rinnen haben diese Idee und Sorge in fast allen Ländern wo sie tätig sind, vor allem in Usa, Argentinien, Brasilien, Indien, Philippinen, Nigeria, Ghana, Kongo und Israel verbreitet.

In Deutschland wirkt seit
Jahrzehnten die Ordensgemeinschaft
der Schwestern vom Heil.Joseph.
Sie ist unter folgenden Daten
erreichbar:
Kloster St.Trudpert
D-79244 Münstertal-Schwarzwald
www.kloster-st-trudpert.de
Dieser Orden gilt als Initiator der
täglichen Gebetskette für die
Rettung der Sterbenden in
Deutschland. Man kann auch bei
uns Informationen über diese
wertvolle Solidaritätskette
einholen:
Email:
info@donguanella-mission.de
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Frauenförderung in sozialer und beruflicher Entwicklung
Unterstützung in schweren Lebenslagen
Don Guanella hatte eine tiefe Verehrung für Liebfrau der heiligen Fürsorge,
welcher er seine Kongregationen widmete.
Schon am Anfang seines Apostolats nahm er sich den armen und
waisen Mädchen seiner Pfarrei in Pianello Lario/Como an.
Seine Mitarbeiter haben diese spezielle Seite der Nächstenliebe
so ernst genommen, dass heute in vielen unserer
Einrichtungen eine besondere Aufmerksamkeit für die
Entwicklung der Frauen in allen Facetten ihrer Soziallebens
schenken. Es fängt bei der Alphabetisierung, der Berufsausbildung
der Eheberatung und Sozialaufklärung.
In Mexico, Ciudad ist ein Haus für ledige Mütter entstanden. Hier in liebevoller Umgebung werden diese junge Mütter aufgenommen, ernährt und bis sie mit ihren Kindern weiterziehen, sind sie wohlbehütet und geschützt. |
|
In Guatemala |
|
In Argentinien-Paraguay sind seit länger als einem halben Jahrhundert Berufschulen entstanden. |
|
In Manila haben unsere Ordensleute sogar eine Entbindungsstation für Frauen der benachbarten Elendsvierteln errichtet. Hier in hygienischen Räumen bekommen sie ihre Kinder und bringen ihre Säuglingen zu Impfungen und medizinischer Fürsorge. |
|
In Legazpi / Phil. durch ein kombiniertes Programm bekommen Frauen der naheliegenden Dörfer Nahrung, Ausbildung und medizinische Betreuung |
|
In Indien Madras, Bangalore, Cuddalore werden mehrere Bildungskurse, berufsnahe Ausbildung, Nahrungsprogramme und soziale Unterstützung angeboten. |
In allen unseren Missionen werden Schneider bzw. Weiterbildungskurse für landwirtschaftliche oder Haushaltsberufe angeboten. Unsere Missionare bekämpfen auch Aids und Drogenkonsum. Alles geschieht unter dem Schutz und den liebvollen Blicken der Patronin unserer Gemeinschaft.
![]() |
![]() |
Unsere weltweiten Frauen-Zentren
Die Liebfrau der Heiligen Fürsorge, Santa Maria della Divina Provvidenza, wacht seit je und je wie eine zärtliche Mutter über unsere Mädchen und Frauen.
![]() |
![]() |
|
|
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Aktion Fernadaption
Parallel zu der Betreuung in den Jugendheimen ist in den letzten 50 Jahren eine
neue Art der Kinderhilfe entstanden. Kinderlose Ehepaare aber auch kindereiche
Familien adoptieren arme und verlassene Kinder. Falls eine gesetzliche
Adoption nicht möglich ist dann denken viele, eine ferne Adoption zu
beantragen. Unsere Freunde, Wohl- täter, und Sympathisanten,
welche mit dem Charisma unseres Gründers konfrontiert werden,
werden fast immer von seiner Nächstenliebe angesteckt.
![]() |
![]() |
So entstehen spontane Initiativen für Waisen und verlassene Kleinkinder, welche sehr oft in einer Adoption des Kindes münden. Es genügt oft ein kleiner Betrag, um ein bedürftiges Kind zu ernähren, es zu kleiden und ihm eine Ausbildung zu ermöglichen. Wer Interesse spürt, kann sich an einer in diesem Heft angegeben Adressen in unseren Missionsgebieten wenden, um nach den Formalitäten einer Fernadoption anzufragen. Ein florierendes Beispiel ist die “Puentes ONGD” unserer spanischen Mitbrüder und das Projekt “Africa” der norditalienischen Provinz in Como.
Falls Sie sich für eine solche Aktion
entscheiden, bekommen Sie später
regelmäßig Informationen
und Bilder über die
Entwicklung ihrer Schützlinge.
Die neuen Samariter der
Nächstenliebe haben somit
unsere Patenschaftsorganisation in vielen
Ländern unserer weltweiten Präsenz ins Leben gerufen:
Padrini dell'amore Paten aus Liebe -

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die "Cooperatori" unersetzbare Mitarbeiter/innen bei der Verbreitung des Charisma von Don Guanella
Der weltweite Priester- und Ordensfrauenmangel hat in den letzen 3 Jahrzehnten
neue Impulse bei der Laienbeteiligung in der Organisation neuer Einrichtungen
der Guanellianer/rinnen gegeben.
Schon unser Gründer stütze sich zu seiner Lebzeit auf einen immer größer werdenden
Personenkreis, welcher seine Ideale und Ziele teilen wollte.
Diese neuen Arbeiter/rinnen im Weinberg Gottes führen ein normales Familienleben,
aber sie öffnen stets ihr Herz und engagieren sich in solidarischer Hilfe bei unseren
Einrichtungen.
Diese Mitarbeiter/rinnen flankieren die Arbeit der Ordensleute und sind heute ein nicht
wegdenkbares Instrument der Aufrechthaltung vieler Heim von Don Guanella.
Oft leiten sie professionell einige unserer Einrichtungen oder volontieren sie
monatsweise in unseren Missionen in Lateinamerika, Afrika, Asien.
Mit ihrem persönlichen Engagement in den verschiedensten Berufen beteiligen sich
mehr als 10.000 Männer und Frauen, auch finanziell, bei der Durchführung unserer
karitativen Initiativen.

Diese großartige Bewegung
bereichert unsere Missionsideale
und spornt uns an, immer neue
Wege im Dienst unserer Lieblinge
zu gehen.
Die italienische Bewegung mit Sitz
in Como und Rom trägt den Namen:
M(vimento)L(aicale) G(uanelliano)
MLG Guanellianische Laienbewegung
Mittlerweile sind überall nationale Laienbewegungen
entstanden, so dass zur Zeit
darüber nachgedacht wird, eine internationale
Synergie zu bilden.
Auslandsaufenthalte der Volontäre bei unseren
Missionen werden von den nationalen
Gruppen mit zunehmendem Erfolg organisiert.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Ehemaligen der Guanellianer Einrichtungen (Ex Alumni)
Seit über 100 Jahren erziehen und betreuen die Guanellianer tausende Mädchen und
Jungen in deren Einrichtungen. Nach den lebensfrohen und bejahenden
Erfahrungen fühlen sich unsere ehemaligen Zöglinge auch in ihren Familien und
ihrer Arbeitswelt mit uns verbunden.

In den letzten 50 Jahren sind weltweit Vereine und Gemeinschaften gegründet worden, bei denen unsere Lieblinge von früher sich treffen, um die alte Freundschaft aufzufrischen, aber auch um ihre früheren Erzieher in ihrem täglich aktuellen Engagement zu unterstützen. Wir schätzen, dass heute 50.000 ehemalige Schüler die dritte Säule der Guanella's Familie darstellen. Durch Ihre Treue und tatkräftiges Mitwirken sind neue Einrichtungen und Heime für die heutigen Generationen bedürftiger Jugendlichen entstanden. Die viele Vereine tragen jetzt den gemeinsamen Namen: M(ovimento) G(iovanile) G(uanelliano M2G sowie “guanellianische Jugendbewegung “.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Internationales Forum für Mittelmeer ohne Handicap
Diese Organisation wurde vor ca. 20 Jahren von dem jungen Guanellianer
Don G. Carlo Pravettoni ins Leben gerufen. Nach seinen Erfahrungen in unseren
Einrichtungen, und auf Grund gesammelter Daten über Behinderungsträger im
Mittelmeerraum, entwickelte er ein internationales Forum um den Schirm unseres
Werkes überall in den Anreinerländern auszudehnen.
Somit ging eine der letzten Träume des seligen Alois Guanella in Erfüllung.
Bei seiner Pilgerfahrt ins heilige Land Palästina hat er 1902 das Terrain, ein Heim
für physisch bzw. geistig Behinderten sondiert.
Es vergingen Jahrzehnte bis die heilige Fürsorge, die Tür, in der Stadt wo Jesus
aufwuchs, öffnete. Die multikulturelle Einrichtung entstand 1975.
Hier leben in Harmonie Jungen und Mädchen in einem angenehmen Familienambiente.
Dort sorgen die Guanellianer für eine humanere Entwicklung.
In Nazareth leben friedlich nebeneinander Christen, Juden, Muslime und entdecken
täglich, dass die bedingungslose Hingabe der Betreuer manchmal echte Wunder
schafft. Einige unserer „Buoni Figli“ wie don Guanella seine „Lieblinge Söhne” nannte,
verbessern im Lauf der Zeit ihr Leben und erzielen enorme Forschritte durch gezielte
Rehabilitierungsprogramme, wie medizinische Behandlung, aber auch Arbeitstherapie
als Mobilisierung der schlummernden Gaben.
Auf Grund dieser neuen Erfahrung gründeten die Guanellianer eine internationale
Bewegung, um die sozio-ambientale Probleme der Behinderten anzugehen,
ihre erzielten Forschritte bekannt zu machen und ein besseres Klima für die
interfamiliäre Akzeptanz der Behinderung zu schaffen.
Sie hatten erkannt, wo die Wurzeln des Problems lagen:
in der Überwindung mancher Schamgefühle seitens der getroffenen Familien.
In südlichen Ländern, und vor allem im arabischen Raum leben, diese Kreaturen
versteckt, verwahrlost und oft unter katastrophalen Verhältnissen.
![]() |
![]() |
Die Bewegung genannt „Mittelmeer ohne Handicap” fand großes
Echo und Interesse.
Schon vier internationale Symposien in Tunis, Tripolis , Malta
und neulich in Marseille haben einem zunehmenden Publikum
Gelegenheit gegeben, Themen, Vorschläge und Heiltherapien
vorzutragen.

Sitz der Initiative ist:
Associazione Mediterraneo senza Handicap
Piazza San Pancrazio , 9 I-00152 Roma
Email: mediterraneo.s@mclink.it
www: mediterraneosenzahandicap.org
Vorsitzende: Schwester Michaela Carrozzino, Guanellianerin FSMP
www.smsh.fr
Mail: sindbad.mediterranée@laposte.net
Über diese Thematik sind einige Werke erschienen, welche durch die Präsidentin
bezogen werden können. Diese interessante Initiative fand positives Echo bei
Beobachtern aus China, Südafrika und weiteren asiatischen Ländern.
Deswegen werden zur Zeit versierte Guanellianer eingeladen, um dort in den
jeweiligen Ländern Konferenzen über die spezifische Methoden der Behindertenbehandlung
abzuhalten.
Diese Information sollte alle diejenigen erreichen, welche direkt
betroffen sind, oder sich in diesem Feld als Betreuer bzw.
Heilpädagogen betätigen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wo sind wir?
Generalhaus
Vicolo Clementi
41 - 00148 ROMA (Italy)
Tel. 06/65.75.31.1
Fax 06/65.75.31.26
CCP: 48967004
Cod. Fisc. 02595400587
Part. IVA 01084241007
Cod. Att./Az. 91310
Conto Fiscale 097/02595400587
email: sdcodg@guanelliani.it
GENERALAT
Don Alfonso Crippa, Generalpater
Don Umberto Brugnoni,
1° Rat und Vikar
P. Carlos Blanchoud, 2° Rat
Don Wladimiro Bogoni, 3° Rat
Don Piero Lippoli,
4° Rat und Generalsekretär

Divine Providence Provinz (USA, Indien, Philippinen, Deutschland)
Parish House
Samu Pillai Nagar
Cuddalore -607001
Tamil Nadu - INDIA
Tel. 0091-4142/26.66.66
Fax 0091-4142/29.66.65
email: dpprovince@yahoo.com
dpp.luigi@yahoo.com
sito web:www.servantsofcharity.org
FINANZVERWALTER
Don Joe Rinaldo
St. Louis Center
16195 Old U.S. 12
Tel. 001-734/475.84.30
Fax 001-734/475.03.10
email: frjoe@stlouiscenter.org
DIVINE PROVIDENCE PROVINZ
Provinzialat
Fr. Luigi De Giambattista, Provinzalpater
Fr. Soosai Rathinam Anthonisamy
1° Rat und Vikar
Fr. Peter Sebastian M. Louis, 2° Rat
Fr. Battista Omodei, 3° Rat
Fr. Denis Weber, 4° Rat
Missionsprokura der Guanellianer SDC Deutschland
Gero Lombardo
Rosenstraße 35
D-75233 Tiefenbronn
email: info@donguanella-mission.de
www.donguanella-mission.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Provinzen
Unsere Kongregation entstand Ende des 18. anfang des 19. Jahrhundert und
mittlerweile expandierte sie mit Gotteshilfe in fast 50 Ländern.
Im Laufe dieser Zeit war es nicht mehr möglich, alle Einrichtungen vom Mutterhaus
in Como zu verwalten.
Es war eine logische Konsequenz, dass schrittweise kompakte Verwaltungszonen
(Provinzen) entstanden sind. Es fing bald mit der Teilung des italienischen Gebietes an.
Danach folgten die anderen Provinzen in den vier Erdteilen:
Hier ein Überblick der guanellianischen Provinzen:
![]() |
Norditalien Mittel+Süditalien |
![]() |
N.S.Guadaloupe Spanien-Mex.Guat+Colombia Email:guaneguat@guanelliani.it |
![]() |
Cruz del Sur Chile+Argentinien+Paraguay Email:sergiorojas@hotmail.com |
![]() |
Santa Cruz Brasilien Email:provincia@guanellianos.org.br |
![]() |
Divine Providence Indien/USA/Philippinen/Vietnam Email:dppprovince@yahoo.com www.servantsofcharity.org |
![]() |
N.S D.Speranza Ghana-Nigeria-R.D.Congo Email:dgcfn@yahoo.it |
![]() |
Generalhaus I-00148 Rom ,Vicolo Clementi 41 Email:piero.lippoli@guanelliani.it www.guanelliani.it |
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hotels und Gästehäuser für unsere Freunde
Die Guanellianer bieten Freunden unseres Ordens und Besuchern der ewigen Stadt
Rom folgende Unterbringungsmöglichkeiten zu sehr günstigen Bedingungen an:
Casa 3 *** Hotel
Mons. Bacciarini, viaB.Telesio, 4/B -in Roma Trionfale
Email : casa.bacciarini@guanelliani.it
Es befindet sich nur 10 Geh/Minuten vom Petersdom + Museen
Bietet 44 konfortable Zimmer. Halbpension möglich
Im Hotel befinden sich einige behindertgerechte Zimmer.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3 *** Hotel
Domus Urbis in Roma Buffalotta, ganz in der Nähe des
Hotels
Email:domusurbis@domusurbis.it
www.domusurbis.it
Bietet großräumige und gutausgestattete Zimmer für
ca. 180 Personen an. Ideal für grosse Gruppen.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ferienhaus
Casa per Ferie, in Fiuggi/Frosinone ca. 80 Km von Rom
geeignet für Gruppen. Hat ca. 50 Betten.
Email:provincia.romana@guanelliani.it
Geeignet für Thermalbad Kuren.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3 *** Hotel
Casa don Guanella in Ispra (Barza) bei Varese
Eine Patrizienvilla mitten eines
großen englischen Park. Verfügt über
50 Zimmer teils
mit Lago Maggiore/
und Bergsicht !
Email: barza.direzione@guanelliani.it
www.Casadonguanella.it
Halbpension möglich, exzellente Küche!
Einige Zimmer sind behindertgerecht.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3 *** Hotel
Casa San Luigi in Campodolcino (Fraciscio)
Nur 35 Km vom Splügenpass, im Veltlinstal
Alpines Ambiente auf 1400 m bietet in den
40 Zimmern Erholung Das Haus bietet eine gute
lombardische Küche, auch Vollpension möglich.
Behindertegerechte Zimmer vorhanden.
Email: gualdera.casalpina@guanelliani.it

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gasthaus am Meer
in Torre di Canne bei Fasano/Brindisi
Liegt direkt am Meer an der Südspitze der Adria.
Bietet ca. 70 Betten an.
Email: sacrocuore@guanelliani.it

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Profil unserer Missionsprokura
Ziele, Gründe und Chronologie
Diese Missionsprokura wurde von der:
Provinz „Divine Providence, der Guanellianer SdC”
mit Sitz in Chennai / Indien errichtet und ist kirchenrechtlich von der selben getragen.
Die Ernennung basiert auf die schriftliche Vollmacht des Provinzialpaters Don Luigi
De Giambattista vom 15. März 2009. Dieselbe ist bis 31.12.2011 gültig.
Ziel der Tätigkeit in Deutschland ist:
Abgabe und Entgegennahme von Willenserklärungen, die sich auf die laufenden
Projekte unserer Ordensgemeinschaft beziehen, von Fall zu Fall den zuständigen
deutschen Hilfswerken vorzutragen.
Eventuelle Finanzierungen seitens der katholischen Hilfswerke werden direkt an die Bankverbindungen der Provinz überwiesen.
Die Guanellianer unterhalten keine Einrichtungen in Deutschland
Deren Präsenz wurde jedoch seit 50 Jahren von einigen unserer ehemaligen Schüler
aus Heimen in Apulien und vor allem in Sizilien gesichert.
Sie verbreiteten den Keim des guanellianischen Charisma in Deutschland.
Durch Spenden aus den Auswanderergemeinden in USA, England, Frankreich,
Schweiz und Venezuela haben sie geholfen, neue Heime für bedürftige Kinder zu
finanzieren. Im Laufe der Jahre gingen Spenden von unseren Gastarbeitern nach
Mexico, Chile, Honduras und Ghana ein. Es war nicht viel, aber allein diese Geste der
Dankbarkeit gegenüber den alten, jetzt missionierenden Betreuern, war sicherlich
aussagekräftig genug. Der größte Beitrag kam aber von der Pforzheimer Gruppe.
Diese große italienische Gemeinde entstand in unserer Gegend im Jahre 1960-1970.
Italienische Seelsorger gaben von Anfang an den Immigranten Zusammenhalt.
Mit Rat und Tat stand uns schon bald unser langjähriger Mitarbeiter
Gero Lombardo zur Seite. Er wuchs bei uns von 1948 bis 1960 bis
zum Theologiestudium auf. Auf Grund seines Werdeganges betätigte
er sich erst als Sozialbetreuer, später als Dolmetscher und Übersetzer
beim Caritasverband und dem Arbeitsamt.

Seit 10 Jahren hilft er als Sozialberater und seit 3 Jahren wirkt
er als Sprecher der Don Bosco Mission in Pforzheim.
Fast unerklärlich waren jedoch die häufigen Besuche meiner
ehemaligen Mitstreiter, so dass manche von ihnen unser Haus
scherzhaft „Don Guanella Heim“ nannten. In der Tat nicht
weniger als 12 Mitbrüder, darunter 2 ehemalige Generalpatres, haben uns besucht.
Ich habe darüber oft nachgedacht und schluss endlich darin den Finger der
Vorsehung gesehen.
![]() |
![]() |
Aber die Frage, warum diese neue Prokura
sich um die Missionen in Indien kümmern
sollte, findet nachstehend eine sehr
persönliche und emotionale Erklärung.
Die Geschichte geht bis März 1942 zurück.
1941 wurde mein Papa Kriegsgefangener der Engländer und von Tobruck / Lybien
nach Bombay und später 1943 nach Bangalore / Indien verschleppt.
Er wurde schlecht behandelt und ernährt. Während der schlimmen Phase dieser
Internierung wurde er oft von den armen Bauern der umliegenden Dörfer mit Brot,
Früchten und Wasser versorgt. Jeden Abend nach der letzten Runde der Wachsoldaten,
schoben sie Nahrung unter dem Stacheldraht durch.
Nur so konnte mein Papa die Strapazen der Überfahrt, die Krankheiten und die
Ungewissheit unseres Verbleibens im fernen Sizilien durchstehen. Seither beherzige ich
seine Mahnung “mein Sohn, wenn du es eines Tages kannst, dann helfe bitte den
Armen dieses Landes.” Ich hatte es ihm kurz vor seinem Tode 1980 versprochen.
Seitdem habe ich nach dem richtigen Weg gesucht!
Nach meiner Pensionierung bat mich mein Cousin Don Joe Rinaldo, Finanzwerwalter
der Provinz, ihm bei seiner Arbeit in Indien-Philippinen, und demnächst auch in
Vietnam zu unterstützen. Heute fange ich bangend und hoffungsvoll an,
mein Versprechen einzulösen, den Bedürftigen in diesem Missionsgebiet zu helfen.
Übrigens dieses Vorhaben wurde dem Weihbischof R. Klug, unserer Erzdiözese
Freiburg, vorgetragen und dasselbe für gut befunden.

Gero Lombardo
mit S.E. R. Klug in der
italienischen Mission in
Pforzheim
Das ist die Story eines Ex-Schülers der Guanellianer, der heute auch im Alter versucht,
sich voll für ein besseres Dasein unserer Hilfsbedürftigen einzusetzen.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Testament
Don Guanella als Apostel der Nächstenliebe
Der selige Alois Guanella ist nach mehr als 100 Jahren der Inbegriff des Erbarmens
gegenüber seinen geliebten Schützlingen. Er spornt uns an, auf Gotteshilfe zu setzen.

“Setzt meine rettende Arbeit fort und ihr werdet dann auch die Sprache der Nächstenliebe verstehen. Diese starke, göttliche Liebe wird bestimmt auch eure Herzen füllen“ Zitat aus dem geistigen Testament des Seligen Alois Guanella

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Caritas Diener
